Markt Bibart – Ein mobiler Marktflecken im südlichen Steigerwald
Aufstrebende Wohngemeinde, Faschingshochburg, Gewerbezentrum,
Verkehrsknotenpunkt, zentrale Anlaufstelle am Südrand des Steigerwalds, Landkreis Neustadt/Aisch – Bad Windsheim, Regierungsbezirk
Mittelfranken; fünf Ortsteile: Altmannshausen, Altenspeckfeld, Enzlar, Fuchsau und Ziegenbach, insgesamt 2000 Einwohner
Bereits
im Jahr 816 begann in Markt Bibart die beurkundete Geschichte. Der Ortsname („Biberoth“) taucht zum ersten Mal an der Gründungsurkunde
eines geheimnisvollen Klosters – Megingaudeshausen – auf, das nur kurz existierte. Das Marktrecht wurde im Mittelalter verliehen,
vermutlich durch Kaiser Karl IV. Vom Ende des 14. Jahrhunderts bis 1802 gehörte der Ort dem Hochstift Würzburg an. Nach einem kurzen
preußischen Zwischenspiel kam er 1810 zu Bayern. Bis Mitte des 19. Jahrhunderts war Markt Bibart Sitz mehrerer Behörden und hatte
somit überregionale Bedeutung.
Markantes Merkmal der Marktgemeinde ist seit jeher ihre zentrale Lage. Hier kreuzten einst ein alter Höhenweg und ab 1615 die Postlinie
nach Frankfurt. Heute bestimmen die Bundesstraße 8 und die Bahnlinie Nürnberg – Würzburg das Gesicht der lebendigen Ortschaft. Am
Bahnhof starten mehrere attraktive Rundwanderwege sowie fünf Talauen-Radwege, der Fernradweg vom Main zur Aisch führt vorbei. Markt
Bibart ist dem Verkehrsverbund Großraum Nürnberg angeschlossen. In knapp 15 Minuten sind die beiden Autobahnen A3 und A7 zu erreichen.