Geschichte

Die Geschichte von Markt Bibart

im Naturpark Steigerwald
Markt Bibart

Nachdem die französische Revolution und die Machtpolitik Napoleons überall im Lande ihre Auswirkungen gezeigt hatten und noch bevor der große Säkularisierungsprozeß zu Beginn des 19. Jahrhunderts begann, kam Bibart im Jahre 1802 an Bayern, ein Jahr darauf an Preußen, im Jahre 1810 erneut zurück an Bayern. Diese Zeit hindurch blieb Bibart noch der Sitz der staatlichen Verwaltung und Gerichtsbarkeit, bis diese 1862/79 nach Scheinfeld verlegt wurde.

Längst hat Bibart die Einbuße an überregionaler Bedeutung durch den Verlust der Verwaltungsbehörden in seinen Mauern überwinden können, und nach den Rückschlägen, die die beiden Weltkriege in unserem Jahrhundert wie überall an Deutschland und auch in Bibart anrichteten, konnte der Markt, besonders in den letzten drei Jahrzehnten, einen bedeutenden Schritt zur Weiterentwicklung unternehmen. In diesem Zeitraum ist es durch Maßnahmen auf dem Sektor des Wohnungsbaues, der Gewerbeansiedlung und nicht zuletzt der gesamten Daseinsvorsorge gelungen, dem Bürger in Bibart hinsichtlich Wohnen, Arbeiten und Erholen fast alles zu bieten, was die Lebensqualität in einem modernen Gemeinwesen ausmacht.

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Eine besondere Sehenswürdigkeit bildet die Pfarrkirche in Bibart, die im Jahre 1389 dem Kloster Kitzingen inkorporiert worden war. Ende des 16. Jahrhunderts erfuhr sie einen Neuaufbau durch Julius Echter von Mespelbrunn und kann so als Vorposten des Echterstils in Mittelfranken angesehen werden.

Der Markt "Markt Bibart" stellt sich heute als eine ländliche Wohngemeinde mit Industrie und ansteigendem Fremdenverkehr dar, und ist eine wichtige Station im Nahverkehrsverbund.